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Schweizer Staats-TV übernimmt Videomaterial alternativer Medien und erkennt Urheberrecht nicht an

Schweizer Staats-TV übernimmt Videomaterial alternativer Medien und erkennt Urheberrecht nicht an

In der Sendung «Deville» wurde ungefragt Videomaterial der Firma «WDChur» ausgestrahlt. Trotz Mahnung des Inhabers weigert sich «SRF» dafür zu bezahlen. Der Inhaber zieht den Fall weiter.

Die Videoproduktionsfirma WDChur hat sich unter Kritikern der Covid-Massnahmen einen Namen gemacht. Unter anderem sendet das Team jeweils live von den Kundgebungen gegen die Massnahmen. In der SRF-Satiresendung «Deville» vom 10. Oktober 2021 wurde nun etwa 30 Sekunden Videomaterial der Firma von einer Kundgebung in Zug am 2. Oktober 2021 benutzt. Der Blick verwendete ebenfalls Material von WDChur.

Daraufhin sendete der Inhaber den beiden Medien eine Mahnung wegen Urheberrechtsverletzung sowie eine Rechnung über fast 20’000 Fr. an SRF und eine über etwa 12’000 Fr. an den Blick, was laut dem Videoproduzenten den branchenüblichen Tarifen auf Basis der Reichweite entspricht, plus Verzugszins. Sowohl SRF wie der Blick reagierten nicht auf das Schreiben, woraufhin der Inhaber eine zweite und letzte Mahnung verschickte, mit der Ankündigung, dass nach Zahlungsfrist die Betreibung eingeleitet werden würde.

Der Blick hat immer noch nicht reagiert, SRF hingegen schon. Dessen Rechtsdienst teilte