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So wird die Energiekrise zum Hunger und dann… zum Krieg?

So wird die Energiekrise zum Hunger und dann… zum Krieg?

Wir haben schon früher vor einer gewaltigen Nahrungsmittelkrise und Versorgungsproblemen auf dem Düngemittelmarkt gewarnt. Nun, jetzt ist es noch schlimmer, denn das war, BEVOR wir die Erdgaskrise hatten. Warum ist das wichtig?

Erdgas ist DER entscheidende Rohstoff für die Herstellung von Düngemitteln. Harnstoff ist im Wesentlichen Ammoniak in festem Zustand, bei dessen Herstellung Ammoniak mit CO2 reagiert. Und wir alle wissen inzwischen – dank der Klimanazis – dass CO2 derzeit der Teufel ist. Das Problem ist natürlich, dass es ohne Erdgas keinen Harnstoff gibt, und ohne Harnstoff gibt es keinen Dünger. Und ohne Dünger… nun ja, wir werden uns gegenseitig auffressen.

Hier sind die Spotpreise für Harnstoff.

Etwas anderes, das wir vor einiger Zeit (in Korea) festgestellt hatten, das aber jetzt ein größeres Problem zu sein scheint.

Hier ist ein Artikel über einen australischen Landwirt, der davor warnt, dass die Krise bei der Harnstoffversorgung das normale Leben innerhalb weniger Wochen zum Erliegen bringen könnte.

Hier ist, was er sagt:

Wir werden nicht mehr in der Lage sein, Vieh zu züchten und Lebensmittel anzubauen, wir werden auch kein Getreide oder ähnliches anbauen können, sondern, selbst wenn wir es könnten, können wir es nicht transportieren, weil wir kein Adblue haben (AdBlue wird für Dieselfahrzeuge benötigt) – die Hälfte aller Lastwagen auf australischen Straßen fahren mit Diesel.

Ab Februar könnte es sein, dass in Australien kein Lkw mehr auf der Straße fährt und kein Zug mehr auf den Schienen unterwegs ist.
Ab Februar steht also buchstäblich das ganze Land still.

Der Landwirt fährt fort:

Werfen Sie einen Blick in Ihren Schrank und in Ihren Kühlschrank, und ich garantiere Ihnen, dass für fast jedes einzelne Produkt irgendwann einmal Harnstoff verwendet wurde, egal ob es sich um ein Steak, einen Salat oder eine Dose gebackener Bohnen handelt.

In Europa haben wir es mit einer ausgewachsenen Energiekrise zu tun, die durch eine immer destruktivere Politik der Spitzenpolitiker (lasst uns mehr Solar- und Windenergie produzieren, obwohl sie sich als unzureichend und sehr teuer erwiesen hat) und eine Krise in der Versorgungskette verschlimmert wird.

Werfen Sie einen Blick auf die europäischen Energiepreise.

Hier erleben wir nun die Anfänge dessen, was ein Sturm zu werden verspricht. Denken Sie an Kälte und Hunger und Sie haben das richtige Bild.

Diese Elektrizität wird größtenteils aus Erdgas gewonnen, und dieses Erdgas kommt von den Spitzenreitern in Russland.

Europäische Gaspreise steigen mit Blick auf Russland auf über 100 Euro.

Vor einer Reihe von Auktionen für Pipeline-Kapazitäten, die als Test für die Bereitschaft Russlands gelten, die Versorgungsengpässe zu lindern, stieg der europäische Erdgaspreis auf über 100 Euro bzw. 190 US-Dollar pro Barrel Öläquivalent.

Die „Day-ahead“-Auktionen für Platz in ukrainischen Pipelines und Kapazitäten in der deutschen Mallnow-Kompressorstation werden ein deutliches Signal dafür liefern, wie ernst es Russland mit der Erhöhung der Liefermengen in den Westen ist. Der größte Lieferant der Region hat zwar erklärt, er wolle die europäischen Lagerstätten bis Ende Dezember weiter auffüllen, hat aber keine kurzfristigen Auktionen genutzt, um mehr Kraftstoff zu liefern.

Im Moment haben wir also eine Situation, die Ihnen den Kopf verdrehen wird. Europa hat kein Benzin mehr. Sie haben den größten Teil des letzten Jahrzehnts damit verbracht, ihre eigene heimische Energie loszuwerden und sie durch Spielereien zu ersetzen, die zwar auf der Scorecard der Wächter gut abschneiden, sich aber als miserabel bei der Erzeugung von… nun ja, Strom erwiesen haben.

Da die Europäer jetzt frieren und bald hungern werden, ist ein Krieg fällig. Denken Sie daran, dass in der Vergangenheit die steigenden Lebensmittelpreise zu Unruhen, Revolutionen und Kriegen geführt haben. Positiv zu vermerken ist, dass sie auch zur Heilung von Fettleibigkeit eingesetzt werden können, das ist ein Pluspunkt.

Zurück zu Harnstoff und Lebensmitteln. Ohne Harnstoff und Erdgas kann man keinen Dünger herstellen. Wenn der Preis für eines dieser beiden Produkte steigt (was bei beiden der Fall ist), hat dies erhebliche Auswirkungen auf den Preis von Düngemitteln. Der Preis für Düngemittel wirkt sich wiederum auf den Preis für Lebensmittel aus. Das liegt daran, dass Dünger der zweitgrößte Kostenfaktor in der landwirtschaftlichen Produktion ist. Der erste ist… Sie haben es erraten, Diesel.

Wir haben jetzt einen Bullenmarkt nicht nur bei Harnstoff, sondern auch bei Erdgas und zu allem Überfluss auch bei Diesel.

Die Erwartung, dass die Lebensmittelpreise stabil bleiben, wenn die Zutaten für ihre Herstellung alle in die Höhe schießen, erscheint uns geradezu dumm.