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Skepsis angebracht: Modellierung, ein mystisches Parameter der Corona-Krise
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Skepsis angebracht: Modellierung, ein mystisches Parameter der Corona-Krise

Der neu formierte Expertenrat der Bundesregierung wollte seine jüngsten Berechnungen, also Modellierungen, nicht der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. Ein britischer „Modellierer“ gibt einen Einblick in seine Arbeit – und die überrascht.

Eines der großen Mysterien, das mit Sicherheit Journalisten und Historiker in den kommenden Jahrzehnten noch auf unterschiedlichsten Ebenen beschäftigen wird, ist das Phänomen der weltweit parallel verlaufenden Dynamiken und annähernd identischen Maßnahmen-Kataloge im Einsatz gegen ein Virus namens Corona.

Die Begrifflichkeit der „Modellierung“ erfährt mit Beginn der Corona-Krise im Frühjahr 2020 als prä-analytische Szenarien-Darstellung eine neue mediale Bedeutung. Mit den Erfahrungen der zurückliegenden knapp zwei Jahre ergeben sich seitdem berechtigte Fragen. Welche Absichten und Erwartungen existieren seitens der Politik? Wie definiert sich die Motivation der modellierenden Sachverständigen? Für die anvisierte Zielgruppe, den Bürger, sind die veröffentlichten Ergebnisse schwer zu beurteilen. Hinterfragt werden sollten sie aber auf alle Fälle.

Im April 2020 fragte ein Artikel auf spektrum.de: „Simulationen, die Regierungen lenken. Ganze Staaten richten ihre Politik an Computermodellen aus, die den Verlauf der Covid-19-Pandemie vorhersagen. Doch wie verlässlich sind solche Simulationen eigentlich?“ Eine nicht vollkommen unberechtigte Frage oder anders formuliert – wem soll die Modellierung schlussendlich nützen, dem Bürger oder der Politik? Vielleicht noch jemanden ganz Anderen? Der Artikel stellt fest: „Wie gut die Simulationen den Verlauf dieser Pandemie abbilden, sieht man wahrscheinlich erst in einigen Monaten oder Jahren. Um den Wert der Covid-19-Modelle einschätzen zu können, muss man wissen, wie sie erstellt werden und auf welchen Annahmen sie