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Denkmal für den Ruhm von Stepan Bandera in Ternopil (Ukraine). Laut «Forward» gibt es in der Ukraine etwa hundert Denkmäler zum Ruhm der Nazi-Kollaborateure. Russland fordert ihre sofortige Vernichtung, während die NATO behauptet, sie seien ohne Bedeutung.

Soll man die Verherrlichung des Nationalsozialismus verurteilen oder nicht?

Thierry Meyssan

Russland hat in der Ukraine militärisch eingegriffen, um das Land zu entnazifizieren. Aber nach Ansicht des Westens gibt es in der Ukraine keine Nazis. Russland sei in dieses Land einmarschiert, um es zu annektieren.
Dieses gegenseitige Unverständnis hat die russische Spezialoperation zu einem offenen Krieg entarten lassen. Mehrere ähnliche Fakten, die sich seit 2005 in den baltischen Ländern und seit 2016 im Europäischen Parlament ereignet haben, belegen jedoch, dass es sich nicht um ein Missverständnis, sondern um eine bewusste Strategie der NATO handelt.
Diese hat 53 Staaten mobilisiert, um sich gegen die Verabschiedung einer traditionellen Resolution gegen die Verherrlichung des Nationalsozialismus durch die Vereinten Nationen zu wehren.

Zur Zeit der Befreiung (d.h. am Ende des Zweiten Weltkriegs) waren sich die Menschen im Westen des Leids bewusst, das durch Ideologien verursacht wurde, nach denen die Menschheit in einer Hierarchie untereinander in verschiedene Rassen aufgeteilt war. Allen war klar, dass die Behauptung, dass diese „Rassen“ sich nicht vermischen und fruchtbare Nachkommen haben könnten, durch die Tatsachen Lügen gestraft wurde und