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Sterblichkeit auf den Balearen steigt bis 2022 um 400 Prozent
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Sterblichkeit auf den Balearen steigt bis 2022 um 400 Prozent

Auf den Balearen ist die Übersterblichkeit in diesem Jahr massiv angestiegen. Im Vergleich zum ersten Jahr der Pandemie ist die Übersterblichkeit um 398,6 Prozent gestiegen, wie aus den Zahlen des spanischen Mortalitätsüberwachungssystems (MoMo) hervorgeht.

Im Jahr 2020 starben 288 Menschen mehr als erwartet, 28 davon aufgrund von Hitze, berichtet Ultima Hora. Im Jahr 2021 wurden 746 Todesfälle mehr als normal verzeichnet. Und im Jahr 2022 beträgt die Übersterblichkeit bis November bereits 1436 Tosefälle.

In diesem Jahr verzeichneten vorwiegend die Monate Juli und August kräftige Spitzenwerte. In diesen beiden Monaten war die Übersterblichkeit am höchsten: 228 und 216 Fälle. Auch in den übrigen Monaten des Jahres starben viel mehr Menschen als sonst.

Experten“ zufolge ist die überhöhte Sterblichkeitsrate vorwiegend auf schlechte Pflege und Überalterung zurückzuführen.

In Spanien, zu dem auch die Balearen gehören, gab es im vergangenen Jahr eine ungeklärte Übersterblichkeit von fast 25.000 Menschen. In diesem Jahr gibt es in Spanien bereits 48.000 mehr Todesfälle als erwartet.

Das spanische Gesundheitsministerium hat nicht vor, die Daten von MoMo zu bewerten. Auch über die Ursache des massiven Anstiegs will das Ministerium nicht spekulieren.

Ein Gesundheitsbeamter sagte, dass in bestimmten Internetforen Theorien kursieren, die besagen, dass die überzähligen Todesfälle auf Komplikationen infolge der Massenimpfung gegen Covid zurückzuführen sind. Der Beamte sagte, diese Theorien würden „nicht geglaubt“.