Die USA planen Berichten zufolge, Truppen und Geheimdienstoffiziere nach Mexiko zu entsenden, um Drogenkartelle ins Visier zu nehmen, sagten ehemalige und aktuelle US-Beamte am Montag gegenüber NBC News.
Dem Bericht zufolge habe das Training für eine solche Mission bereits begonnen, erklärten zwei derzeitige US-Beamte, auch wenn ein Einsatz in Mexiko noch nicht unmittelbar bevorsteht. Der Plan sieht vor, dass sowohl US-Militär- als auch CIA-Personal vor Ort in Mexiko eingesetzt wird, einschließlich Drohnenangriffen auf Kartellziele. Sollte dieser umgesetzt werden, wäre dies eine bedeutende Eskalation in Präsident Donald Trumps anhaltendem Feldzug gegen lateinamerikanische Drogenkartelle.
„Die Trump-Regierung ist entschlossen, einen behördenübergreifenden Ansatz zu nutzen, um die Bedrohung durch Kartelle für amerikanische Bürger zu bekämpfen“, sagte ein ranghoher Regierungsbeamter gegenüber NBC.
Wird die Mission genehmigt, plane die Regierung laut Bericht, die Operation geheim zu halten und keine Angriffe öffentlich zu machen – im Gegensatz zu den videodokumentierten Attacken auf Kartellboote in der Karibik und im Pazifik, die Trump in der Vergangenheit hervorgehoben hatte.
Der Plan sieht Drohnenangriffe auf Drogenlabore in Mexiko sowie auf führende Kartellbosse vor, so die Beamten gegenüber NBC News. Die Mission sei nicht dazu gedacht, die mexikanische Regierung zu untergraben.
Die eingesetzten US-Truppen sollen hauptsächlich aus Mitgliedern des Joint Special Operations Command (JSOC) bestehen, das unter der Autorität der US-Geheimdienste operiert, erklärten zwei aktuelle Beamte. Frühere US-Regierungen hätten die CIA zwar bei Operationen zur Unterstützung der mexikanischen Regierung gegen Kartelle eingesetzt, sich jedoch nie direkt militärisch beteiligt, wie es dieser Plan vorsieht.
Die CIA und das Weiße Haus reagierten zunächst nicht auf Anfragen der Daily Caller News Foundation um eine Stellungnahme.

