Swissmedic & „How bad is my batch?“ – Das große Schweigen
In der Schweiz wurde während der COVID-19-Impfkampagne ein Impfstoff in großem Umfang verabreicht, dessen Herstellungsprozess in dieser Form – bekannt als Prozess P2 – niemals offiziell zugelassen wurde. Besonders perfide: Diese Impfstoffe wurden bevorzugt an Risikogruppen verabreicht, also an jene Menschen, die besonderen Schutz gebraucht hätten. Doch belastbare Daten zu Wirksamkeit, Sicherheit oder möglichen Qualitätsunterschieden zwischen den Herstellungsprozessen P1 und P2? Fehlanzeige.
Trotz einer 20-tägigen Frist zur Beantwortung zentraler Fragen durch die unabhängige Anfragegruppe rund um das Projekt „How bad is my batch?“ ließ die zuständige Zulassungsbehörde Swissmedic die Frist kommentarlos verstreichen. Die Transparenz bleibt erneut aus – ebenso wie die Aufarbeitung möglicher Gesundheitsgefahren. Das vorliegende Dossier 6.95.1 dokumentiert anhand offizieller Studien, interner Protokolle und Behördendokumente, warum die Behauptung, P2 sei gleichwertig zu P1, wissenschaftlich nicht haltbar ist. Quelle
Das Dossier im Überblick
Das PDF-Dokument mit dem Titel „How bad is my batch?“ ist das Ergebnis monatelanger Recherchen über die Zulassung und Verteilung von COVID-19-mRNA-Impfstoffen in der Schweiz. Insbesondere geht es um den Herstellungsprozess P2 der Firma BioNTech, der – wie aus Behördenunterlagen hervorgeht – nicht dieselbe Grundlage wie der ursprünglich klinisch geprüfte Prozess P1 besitzt. Und dennoch: Der P2-Impfstoff wurde in großem Stil ausgeliefert und injiziert, ohne dass Swissmedic eine separate Zulassung oder umfassende Risikobewertung veröffentlicht hätte.
Kernaussagen:
- P2-Impfstoff war nicht zugelassen – und wurde trotzdem verwendet.
- Kein vollständiger Datensatz zur Wirksamkeit und Sicherheit des P2-Stoffes liegt vor.
- Offizielle Unterlagen zeigen: Swissmedic wusste um die Unterschiede, handelte aber nicht.
- Risikogruppen erhielten P2 trotz fehlender Nachweise über gleichwertige Sicherheit.
- Transparenzanfragen wurden ignoriert, zentrale Fragen nicht beantwortet.
Die Rolle von Swissmedic – Regulator oder Komplize?
Laut den im Dossier zitierten Originaldokumenten aus Swissmedic-Akten und BioNTech-Protokollen war der sogenannte Herstellungsprozess P2 ursprünglich nicht Gegenstand der Zulassungsstudien, sondern ein industriell effizienteres Verfahren für die Massenproduktion. Schon in der Fachliteratur und in den Anhängen zur Zulassung war mehrfach von erheblichen Unterschieden zwischen den Prozessen die Rede – unter anderem bei:
- RNA-Integrität
- Reinheit der Lipid-Nanopartikel
- DNA-Verunreinigungen
- Wirkstoffverteilung im Körper
Dennoch verzichtete Swissmedic auf eine neue vollständige Bewertung des P2-Impfstoffs, obwohl dieser letztlich fast vollständig den P1-Impfstoff abgelöst hat.
Qualitätsprobleme & Batch-Risiken – die Datenlage
Ein zentraler Aspekt des Dossiers ist die Frage nach Chargenqualität und -sicherheit. Das internationale Projekt „How bad is my batch?“ dokumentiert weltweit erhöhte Nebenwirkungs- und Todesraten, die sich auf bestimmte Impfstoffchargen konzentrieren – eine Beobachtung, die in offiziellen Sicherheitsdaten nicht angemessen reflektiert wird.
Swissmedic wurde von der Gruppe aufgefordert, offen zu legen:
- Welche Chargen genau in die Schweiz geliefert wurden
- Ob es spezifische Risikobewertungen zu bestimmten Chargen gibt
- Welche Herstellungsverfahren für welche Gruppen verwendet wurden
Die Antwort: Keine.
Risiko statt Schutz für Vulnerable?
Das Dossier legt nahe, dass gerade vulnerable Gruppen – Senioren, Vorerkrankte, Schwangere – gezielt mit P2-Dosen geimpft wurden. Dies geschah auf Basis der Annahme, P2 sei „gleichwertig“. Doch der Beleg dafür fehlt. Im Gegenteil: Interne Protokolle zeigen, dass selbst innerhalb der Fachgremien Unsicherheit herrschte, ob P2 wirklich identisch zu P1 sei – insbesondere mit Blick auf mRNA-Stabilität, Immunreaktionen und systemische Verteilung.
Verweigerte Auskunft, verweigerte Verantwortung
Das Dossier dokumentiert akribisch die Kommunikationsverweigerung von Swissmedic. Trotz wiederholter und präziser Anfragen verweigert die Behörde eine klare Aussage – und überlässt es stattdessen unabhängigen Gruppen, Lücken aufzudecken. Diese Intransparenz konterkariert sämtliche ethischen Standards, die man von einer Arzneimittelzulassungsstelle in einer Demokratie erwarten darf.
Fazit – Ein regulatorisches Versagen mit Ansage?
Der Fall wirft schwerwiegende Fragen auf:
- Wurde ein nicht genehmigtes Produkt wissentlich an Millionen Menschen verabreicht?
- Wurde eine Gefahr bewusst verharmlost, um die Impfkampagne nicht zu gefährden?
- Wieso werden wichtige sicherheitsrelevante Daten nicht veröffentlicht?
- Wer trägt die Verantwortung für mögliche Schäden?
Das Dossier 6.95.1 stellt nicht nur Swissmedic, sondern das gesamte pandemische Zulassungssystem in Frage. Es ist ein Lehrstück für das Zusammenspiel von Behörde, Industrie und Politik – und ein Weckruf für echte Transparenz und Aufarbeitung.


