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US-Armee bald totale Überwachung mittels biometrischen Merkmalen

US-Armee bald totale Überwachung mittels biometrischen Merkmalen

Pandemieprojekt der US-Armee für biometrischen Zugang an Identity Strategy Partners vergeben

Verteidigungspersonal könnte sich bald nur noch mit biometrischen Merkmalen seines Gesichts in Einrichtungen bewegen. Die US-Armee hat Identity Strategy Partners (IdSP) mit einem Small Business Innovation Research (SBIR)-Projekt beauftragt, um sichere und kontaktlose biometrische Lösungen für die physische Zugangskontrolle der nächsten Generation zu entwickeln, die unter dem Namen Pandemic Entry & Automated Control Environment (PEACE) bekannt sind.

PEACE würde uniformiertem und zivilem Personal des Verteidigungsministeriums (Department of Defense, DOD) den routinemäßigen Zugang zu relevanten Bereichen ermöglichen, ohne dass die derzeit verwendete Common Access Card (CAC-Karte) benötigt wird. Berichten zufolge gewährt die CAC-Karte nur langsam Zugang, was zu Warteschlangen führt. Ein berührungsloses biometrisches Gesichtssystem soll auch die Gefahr von Infektionen verringern.

Im „Team IdSP“ arbeitet das Unternehmen mit dem Unternehmen Tascent zusammen, das auf multimodale biometrische Verifizierung spezialisiert ist und kürzlich ein Patent für die Kombination von Iris- und Gesichtserkennungsprofilen in einem einzigen Algorithmus erhalten hat.

„Tascent freut sich, IdSP bei der Entwicklung eines modernen, schnellen, kontaktlosen und einfach zu verwaltenden biometrischen Zugangskontrollsystems für die US-Armee zu unterstützen. Durch den Einsatz von Tascents innovativer gesichtsbiometrischer Technologie wird die Lösung des IdSP-Teams die Sicherheit in den Basen erhöhen und die Benutzerfreundlichkeit verbessern, was der Armee hilft, die Effizienz und Sicherheit im täglichen Betrieb zu verbessern“, sagte Alastair Partington, CEO von Tascent.

Identity Strategy Partners wurde 2017 von Janice Kephart und Mark Crego als Beratungsunternehmen gegründet, um dem Identitätsmarkt technisches und politisches Fachwissen zur Verfügung zu stellen, mit besonderer Expertise im öffentlichen Sektor.

Das Unternehmen hat vor kurzem neue Analysten eingestellt, bevor es diese Ankündigung machte.

„Wir freuen uns darauf, die US-Armee dabei zu unterstützen, sich nicht mehr auf physische Common Access Cards zu verlassen, sondern ihren Mitarbeitern auf hygienische, sichere und schnelle Weise Zugang zu autorisierten Räumen zu verschaffen“, so Janice Kephart, CEO von IdSP.

„Wir werden dies durch die Integration innovativer Zugangskontrollprozesse und erstklassiger biometrischer Technologien in die bestehende Infrastruktur des Verteidigungsministeriums erreichen.“