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Viktor Orbán: In Ungarn soll ein Vater ein Mann sein, eine Mutter eine Frau, und lasst unsere Kinder in Ruhe

Viktor Orbán: In Ungarn soll ein Vater ein Mann sein, eine Mutter eine Frau, und lasst unsere Kinder in Ruhe

„Für uns ist es wichtig, den Segen Gottes zu haben.“ – Premierminister von Ungarn

Am Montag, dem 16. Mai 2022, wurde Viktor Orbán zum fünften Mal zum ungarischen Ministerpräsidenten gewählt. Nach seiner Vereidigung als Ministerpräsident schwor Orbán, sein Land vor der zerstörerischen, globalistischen und multikulturellen Politik der Europäischen Union zu schützen. Außerdem werde er nicht zulassen, dass die liberalen Eliten seine christliche Identität, seine Kultur, seine Bräuche und seine Geschichte angreifen.

In einer kraftvollen Parlamentsrede kritisierte der antikommunistische Führer die Migrationspolitik der westeuropäischen Länder scharf. Die niedrige Geburtenrate christlicher Kinder werde durch Einwanderer aus anderen Kulturen mit einem „Bevölkerungsaustauschprogramm“ kompensiert, sagte er im Parlament. Dies sei der „Selbstmord des Westens“.

Bislang haben das Christentum und die Nationalstaaten diese Region Europas zusammengehalten. Orbán kritisierte, dass die „liberale“ EU diese Konstanten abschaffe. Ihre Vision entspricht einer Welt, in der die individuelle Freiheit im Vordergrund steht, die Menschen aber von Gemeinschaft, Familie und Heimat entkoppelt sind. „Der Einzelne kann niemals frei sein, sondern nur einsam.“

Gender-Wahnsinn, Gottes Segen

Die westlichen Länder haben sich dem „Genderwahn“ verschrieben und betrachten die Menschen als Schöpfer ihrer Identität, einschließlich Geschlecht und Sexualität. In diesen Punkten gibt es eine „kulturelle Entfremdung“ zwischen Brüssel und Budapest:

Es gibt auch eine wachsende kulturelle Distanz – fast eine kulturelle Entfremdung – zwischen der westlichen Hälfte Europas und Ungarn. Das liegt daran, dass wir an die christlich-zivilisatorischen Grundlagen Europas glauben, und wir glauben an das Konzept der Nationalstaaten, das in Brüssel bereits aufgegeben wurde. Für uns ist es wichtig, Gottes Segen zu haben.

Orbán betonte, seine Regierung werde sich diesem moralischen und bevölkerungspolitischen Niedergang widersetzen, da sie sich für eine gesunde Ordnung, Stabilität und „kompromisslose, unnachgiebige Loyalität“ gegenüber dem ungarischen Volk und seiner Heimat einsetze. Für die Ungarn ist es wichtig, ihren Kindern und Enkeln eine Heimat zu hinterlassen, die es wert ist, bewahrt zu werden.

„Wir werden unsere Grenzen weiterhin verteidigen und keine Migranten ins Land lassen. Wir werden unsere Familien schützen und keine Gender-Aktivisten in unsere Schulen lassen“, versicherte der Regierungschef. „In Ungarn soll ein Vater ein Mann und eine Mutter eine Frau sein, und unsere Kinder sollen in Ruhe gelassen werden.“ Außerdem werde Orbán „keine wirtschaftlichen Maßnahmen akzeptieren, die ungarische Familien ruinieren würden“.

Orbán: „Ungarn ist die Zukunft Europas

Immer mehr Menschen auf der ganzen Welt sähen Ungarn als eine Festung der Freiheit, der Ordnung, der Sicherheit und des Friedens. „Wir machen keinen Hehl daraus, dass wir auch anderen Hoffnung geben wollen: Hoffnung, dass die christliche Lebensauffassung, die Liebe zum Land und der Nationalstolz – also die nationale Politik – nicht der Vergangenheit angehören, sondern der Zukunft. Vor dreißig Jahren dachten wir, dass Europa unsere Zukunft ist; heute denken wir, dass wir die Zukunft Europas sind. Lassen Sie uns das Gewicht unserer Verantwortung spüren“.

Nach der Einweihungszeremonie und der Rede wurde der Regierungschef von seiner Enkelin Alice begrüßt. Er bezeichnete ihre Liebe und Umarmungen als sein „größtes Geschenk“: