Der notorisch verrückte, rachsüchtige und messianische jüdische Staat im Besitz von Atomwaffen zu belassen, könnte (ja, wirklich) sich als der teuerste Fehler in der Geschichte unserer Spezies erweisen; wir müssen jetzt handeln
Israel besitzt die Fähigkeit, Atomwaffen von Flugzeugen (mit freundlicher Genehmigung der USA) und von U-Booten (mit freundlicher Genehmigung Deutschlands) sowie auch vom Boden aus mittels ballistischer Raketen (potentiell mit interkontinentalen Reichweiten von 10.000 Kilometern oder mehr) abzufeuern.
Wir wissen mit Sicherheit, daß Israel Atomwaffen besitzt, weil Mordechai Vanunu uns dies vor 40 Jahren mitgeteilt hat, und er dafür mit Jahrzehnten seines Lebens hinter Gittern bezahlte, einschließlich 11 Jahren in Isolationshaft.
☝️🇮🇱Das ehemalige Hamas- und israelische Geheimdienstmitglied Mosab Hassan Yousef droht damit, Amerika mit geheimen, fortschrittlichen Waffen zu zerstören, die Israel zurückgehalten hat.
— Don (@Donuncutschweiz) June 24, 2026
Er sagt, Israel spiele „derzeit nur herum“ und dies sei seine klare Botschaft an Amerika.… pic.twitter.com/E8jBiFUOfJ
Es besteht kein Zweifel daran, daß Israel Atomwaffen besitzt, doch der formelle globale Diskurs zieht es vor, diese Tatsache in Zweifel zu ziehen, um so der schrecklich beängstigenden Frage auszuweichen: Was, wenn Israel beschließen würde, sein nukleares Arsenal einzusetzen? Und was unternimmt die Menschheit, um ein solches Weltuntergangsszenario zu verhindern?
Etablierte Stimmen überall vermeiden es kokett, diese Frage zu stellen – nicht weil sie zu weit hergeholt wäre (ist irgend etwas zu weit hergeholt, wenn es um Israel geht?), sondern weil selbst nach dem Schlachthaus der letzten 3 (und 80) Jahre praktisch jedes westliche Mainstream-Medium und jede westliche Regierung (und leider auch ein Großteil des Globalen Südens) eine rote Linie haben, die sie niemals überschreiten: „Israel niemals als Bedrohung darstellen“.
Wenn es um Israel geht, darf niemals irgend etwas öffentlich anerkannt werden: alles, was man denkt, bleibt stets die eigene private Angelegenheit, selbst wenn 3 Milliarden Menschen genau das Gleiche fühlen und denken wie man selbst.
Also werden sie diese Frage nicht einmal jetzt stellen, wo Israels Wahnsinn offen zutage liegt, weil sie geknebelt, entmannt und unterwürfig gemacht worden sind. Doch da die Existenz des Lebens auf der Erde theoretisch von genau dieser Frage abhängen könnte, ist es höchste Zeit, daß wir unsere Stimmen und Plattformen nutzen, um sie unseren armseligen Regierungen und Medien aufzuzwingen.
Warum ich meine Haltung zu diesem Thema von „äußerst unwahrscheinlich“ zu „nicht sehr wahrscheinlich, aber definitiv möglich“ ändere
Seit die verrückte Zombie-Phase von Israels apokalyptischem Krieg schließlich am 7. Oktober 2023 durch die Hamas ausgelöst wurde, hielt ich den möglichen Einsatz von Atomwaffen durch Israel oder die USA gegen den Iran für ein höchst unwahrscheinliches Ereignis.
Israel sei zu klein und verwundbar für Gegenschläge, und die USA verstünden, daß die Explosion einer Nuklearwaffe im Persischen Golf beispiellose und unvorhersehbare regionale und globale Schockwellen zur Folge hätte – diese Überlegungen boten genug Gewähr gegen einen solchen Wahnsinn.
In den vergangenen Wochen beginne ich jedoch, meine frühere Einschätzung zur Nuklearfrage zu überdenken. Denn vieles hat sich geändert, und zwar auf eine Weise, die die ohnehin dysfunktionale israelische Psyche unter unerträglichen Druck setzt.
Ein historisch beispielloses Gefühl der Einkesselung, Unbeliebtheit und Bedeutungslosigkeit
Die Ergebnisse des Kriegs USA/Israel gegen Iran werden noch diplomatisch verhandelt, wobei die USA sich, wie zu erwarten, aus den Verpflichtungen herauszuwinden versuchen, die sie im Rahmen des Memorandum of Understanding (MoU) übernommen hatten. Die Erfolge des Iran dabei, Amerikas Macht und Israels Pläne zu kontern und größtenteils zunichte zu machen, können von niemandem in Zweifel gezogen werden.
Diese Erfolge stellen die Fähigkeit Israels, in einem Westasien intakt zu überleben, das nicht nur feindseliger, sondern auch fähiger geworden ist, sich zu verteidigen und den Blutdurst und die Landgier des Zionismus einzudämmen, ernsthaft in Frage.
Wir müssen uns daran erinnern, daß Israel sich zwar gerne als nahezu wehrloses Opfer darstellt, in der kalten geschäftlichen Realität jedoch das Image eines unaufhaltsamen Eroberers genießt, der seinen designierten Feinden stets um einige Schritte voraus ist.
Und dies ist nicht nur eine geschäftliche Markenbildung: jeder Aspekt des zionistischen Staates, von seiner Fähigkeit, Juden Sicherheit zu bieten, bis hin zur eigentlichen Bewältigung des Alltags, ist darin verankert, daß Israel demonstrieren kann, daß keine regionale oder globale Macht es antasten kann.
Am 7. Oktober 2023 zerbrach dieses entscheidende Verkaufsargument unter Sinwars Führung und stürzte Israel in jene Raserei, die wir seither erleben: Es hat versucht, mit Grausamkeit wettzumachen, was an militärischem Vorteil (von dem die gesamte zionistische Idee abhängt) oder Unantastbarkeit verlorenging.
Und jetzt, da der Iran jeden Angriff sehr schmerzhaft abwehrt und rasch vergilt, ist die israelische Aura von einst dahin.
Doch dies betrifft nicht nur die Aura; es ist eine ganze Psychologie, die einen verheerenden unfairen Vorteil gegenüber Menschen nah und fern benötigt, um irgend einen Anschein von Normalität und Ruhe vorzutäuschen. Auch hier gilt: Verliert Israel dies, führt es zu einer endlosen Episode der Blutgier. Israel gerät tatsächlich in Panik, weil es spürt, daß es seine Feinde nicht länger mit einem gefälscht-verlegenen Lächeln besiegen kann: Was werden sie tun, wenn sie erkennen, daß sie anderen Menschen ihre Version der Realität überhaupt nicht mehr diktieren können? Das zionistische Modell sieht eine solche Möglichkeit nicht vor, und das Ergebnis wird ein psychologischer Zusammenbruch sein.
Daß die USA direkt mit dem Iran verhandeln und immer mehr Menschen in westlichen Scheindemokratien tatsächlichen Haß auf Israel entwickeln, wird von Zionisten als das Zusammenbrechen der Mauern um alles, was sie über mehr als ein Jahrhundert aufgebaut haben, empfunden.
Sie sollten inzwischen die unangefochtenen Herrscher Westasiens sein, mit Privatjets zwischen arabischen Hauptstädten reisen und mit jedermann räuberische Verträge unterzeichnen, ohne daß es jemand wagt, ihren Blick zu erwidern. Aber sieh sie dir jetzt an: gerupft, gestreßt, schuldbewußt, gehaßt, Mißtrauen ausgesetzt – und angefochten vom mächtigsten Feind, den der Zionismus je hatte, der über die Mittel verfügt, sowohl politische Macht als auch öffentliche Meinung von Israel wegzudrängen.
Ya rab, der Alptraum.
Und all dies geschieht in erschreckender Gleichzeitigkeit damit, daß Milliarden Menschen Israels Verbrechen gleichsam live miterlebt haben, auf ihren persönlichen Geräten und Plattformen, denen sie (zu Recht) mehr vertrauen als jeder Regierung.
Also keine Aura der Unbesiegbarkeit, keine Sicherheit, kein unfairer Vorteil, keine Dominanz und keine Möglichkeit, all dies jemals zurückzugewinnen.
Außer, vielleicht gibt es einen Weg.
Könnte das, was durch Grausamkeit und Terror nicht erreicht wurde, durch das Zufügen des allerschrecklichsten Grauens an den Iran und die Menschheit erlangt werden?
Da ich Israels Charakter so gut kenne, wie ich ihn kenne, und seinen gegenwärtigen psychologischen Zustand so sehe, wie ich ihn sehe, glaube ich, daß die Versuchung, tatsächlich Atomwaffen einzusetzen, seit dem 28. März, als der jüngste von Israel choreographierte Angriff gegen den Iran gestartet wurde, astronomisch gewachsen ist.
Sehen Sie, vor dem 28. März befand sich Israel in der Wahnvorstellung, es könne den Iran militärisch überwältigen, indem es die USA als seinen idiotischen Höhlentroll benutzt. Nun ist diese Wahnvorstellung größtenteils verflogen. Das bedeutet nicht, daß sie es nicht erneut versuchen werden (paradoxerweise ist dies angesichts der Alternative die beruhigendere Option). Es bedeutet jedoch, daß Israel nun nahe daran ist, zu dem Schluß zu kommen, daß der Iran mit keiner Kombination konventioneller und verdeckter Mittel niedergerungen werden kann.
Ich erwarte nicht, daß Israel die unabhängige und unnachgiebige Existenz des Iran oder die Realität des militärischen Kräfteverhältnisses zwischen den beiden Ländern einfach hinnimmt.
Ich erwarte auch nicht, daß Israel, insbesondere in seinem Moment gesteigerter Psychose, einen neuen Status quo akzeptiert, in dem es lernen muß, mit anderen einflußreichen Mächten zu koexistieren (ich muß herzlich lachen, während ich lese, was ich gerade geschrieben habe).
Schließlich erwarte ich nicht, daß Israel darauf verzichtet, seine Niederlagen in Form wachsender Unbeliebtheit in der Welt umzukehren und zu rächen; im zionistischen Denken verdienen Menschen, die sie nicht lieben und bewundern, ohnehin kein Leben. Und ich meine dies wörtlich.
Wie also gewinnt Israel seine Aura der Unbesiegbarkeit zurück, bewahrt sein gewünschtes bedrohliches Image (wenn auch auf weniger falsch-höfliche Weise) und verkündet den Menschen der Welt, sie könnten sich ihre Meinung sonstwohin stecken?
Wie wird Israel den Iran auf eine Weise los, die durch die Geschichte hallt und jeden potentiellen Kritiker für Jahrzehnte, vielleicht Jahrhunderte, abschreckt?
Es könnte noch einige Tricks geben, die Israel anwenden möchte, doch zunehmend habe ich das Gefühl, daß wir angesichts all der Trends und Realitäten, die ich hier beschreibe, und angesichts von allem, was wir über den Zionismus und die zu seiner Aufrechterhaltung erforderliche Mentalität wissen, sowie unter Berücksichtigung des Gewichts und der Bedeutung des Gaza-Holocaust und der Stärke des Iran bei der Prägung der globalen öffentlichen Meinung, uns möglicherweise einem Moment nähern, in dem Israel plausibel auf eine besonders katastrophale Weise über den Rand gedrängt wird.
Aber ich schreibe dies nicht nur, um wegen einer Sensation. Wir haben Arbeit vor uns
Wenn Israel den Grenzen seiner Fähigkeit, ohne unfairen Vorteil gegenüber seinen vermeintlichen Feinden zu existieren, immer näher kommt, und ohne die Freiheit, jederzeit alles mit jedem zu tun, was können wir dann überhaupt dagegen unternehmen?
Ich denke, das Mindeste, was wir unter solch bedrohlichen Umständen tun können, ist, diese Frage aufzuwerfen und sie nicht nur legitim, sondern unverzichtbar zu machen.
Wir müssen jeden Politiker überall fragen, was er unternimmt, um einen möglicherweise von Israel ausgelösten nuklearen Holocaust zu verhindern. Und wenn sie leugnen, ausweichen und vernebeln, müssen wir sie daran erinnern, daß sie in dieser Angelegenheit eine direkte Verantwortung tragen, und daß wir, sollte eine Katastrophe eintreten, beabsichtigen, mit unseren Notizen und Aufzeichnungen zurückzukommen.
Und wir müssen von politischen Vertretern, insbesondere in Rußland, China und den USA, verlangen, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um sicherzustellen, daß sie jede Entscheidung Israels, von der Klippe zu springen und tatsächlich Atomwaffen gegen den Iran einzusetzen, erkennen, verhindern oder abmildern können.
Ich gehe lediglich davon aus, daß der Iran bereits einen Plan für eine solche Entwicklung in der Schublade hat.
Mit anderen Worten: Wir müssen das, was jetzt ein halb-verschwörerisches Grauen ist, als legitimes und offen ansprechbares politisches Thema zurückerobern. So hätte es immer sein sollen, und Israel hätte niemals in den Genuß dieses lächerlichen fingierten Zweifels an seinen Fähigkeiten zu Massenvernichtungswaffen kommen dürfen. Dennoch zwingen uns die Ergebnisse der Iran-Kampagne sowie Israels genozidal-apokalyptische Haltungen und Überzeugungen, gepaart mit seiner kaum glaubhaften kriminellen Vergangenheit und Gegenwart, diese Frage laut und offen zu stellen: Was, wenn Israel morgen Nacht Atomwaffen gegen den Iran einsetzen würde?


