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20 Jahre NATO-Massenmord: Deutschland hinterlässt in Afghanistan blutgetränkte Erde

20 Jahre NATO-Massenmord: Deutschland hinterlässt in Afghanistan blutgetränkte Erde

Die Gotteskrieger mit den wilden Vollbärten überrennen Afghanistan. Man schafft es gar nicht mehr mit dem Aufzählen der eingenommenen Provinzen und Großstädte Schritt zu halten. Wenn überhaupt, wird noch um die Hauptstadt Kabul gekämpft, der Rest des Landes ist bereits zu einem Kalifat der Islamisten geworden. Die westliche Politik und Kriegsmaschinerie erleiden vor den Augen der Weltöffentlichkeit eine folgenschwere wie vorhersehbare Niederlage.

von Stefan Schubert

Die islamische Republik Afghanistan ist mit 652.864 km² beinahe zweimal so groß wie Deutschland. Sie verfügt weder über nennenswerte staatliche Strukturen noch über eine funktionierende Infrastruktur. Die 38 Millionen Einwohner sind seit Jahrhunderten in zum Teil verfeindeten Clans und Volksgruppen aufgeteilt. Neben islamistischen Terrororganisationen setzen dort auch ausländische Geheimdienste, Nachbarländer wie Pakistan und weitere Großmächte wie Russland und China ihre geopolitischen Interessen rücksichtslos durch.

Wie realitätsfremd konnten westliche Staatenlenker nur sein, sich 2001 vor die Mikrofone der Weltpresse zu stellen und den beginnenden Einmarsch westlicher – feindlicher – Truppen, der USA, der Nato und Deutschlands, damit zu begründen, Afghanistan durch einen neuerlichen Krieg in ein besseres, in ein sichereres Land zu verwandeln? Allen voran die Realitätsleugner aus Berlin-Mitte, die sich in ihrer moralischen Großmannssucht am Krieg führen gar nicht erst beteiligen wollten, sondern Milliarden deutsche Steuergelder unter anderem in den Bau von Mädchenschulen steckten. Die Mädchenschulen sind längst gesprengt und kleine Mädchen werden wieder unter den Schleier der Islamisten gezwungen, dies sind