CDC/FDA-Daten zeigen ein massives Sicherheitssignal für Polymyalgia rheumatica – eine autoimmune entzündliche Erkrankung, die starke Muskelschmerzen und schwere Steifheit verursacht.
Nicolas Hulscher, MPH
Eine neue Studie mit dem Titel „Association Between COVID-19 Vaccination and Polymyalgia Rheumatica: A Review and Case Series Report“ berichtet über ein starkes Sicherheitssignal, das eine Verbindung zwischen der COVID-19-Impfung und Polymyalgia rheumatica (PMR) zeigt – einer schweren autoimmunen entzündlichen Erkrankung, die durch starke Muskelschmerzen und systemische Entzündungen gekennzeichnet ist.
Die Arbeit wurde verfasst von Dr. Erik Nilssen, Dr. James Thorp, Claire Rogers, Kirstin Cosgrove, Dr. Steven Hatfill, Dr. Drew Pinsky, Dr. Kelly Victory, Dr. Alejandro Diaz-Villalobos, Nicolas Hulscher (ich selbst) und Dr. Peter A. McCullough.
In unserer Analyse untersuchten wir Berichte aus dem CDC/FDA Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) und stellten einen auffälligen überproportionalen Anstieg von PMR-Fällen nach COVID-19-Impfungen im Vergleich zu anderen Impfstoffen fest. Außerdem berichten wir über drei klinische Fälle von Polymyalgia rheumatica, die in der jüngeren medizinischen Praxis nach COVID-19-Impfung oder nach Exposition gegenüber dem Spike-Protein beobachtet wurden.
Polymyalgia rheumatica betrifft hauptsächlich Erwachsene über 50 Jahre und kann Patienten mit starken Schmerzen in Schultern, Nacken und Hüften, ausgeprägter Morgensteifigkeit, Müdigkeit und erhöhten Entzündungsmarkern zurücklassen. Viele Patienten benötigen langfristige Kortikosteroid-Therapie, um die Symptome zu kontrollieren.
Massives Sicherheitssignal in US-Impfstoffdatenbank entdeckt
Wir analysierten Berichte aus dem CDC/FDA Vaccine Adverse Event Reporting System (VAERS) aus den Jahren 1990–2026 und identifizierten:
- 2.227 Fälle von Polymyalgia rheumatica nach COVID-19-Impfung
- 233 Fälle nach Influenza-Impfung
- 526 Fälle nach allen anderen Impfstoffen zusammen
Nach Anpassung an die Dauer der Verfügbarkeit der Impfstoffe wurde das Sicherheitssignal besonders deutlich.
Das Odds Ratio über die Zeit (ORt) für PMR nach COVID-19-Impfung im Vergleich zur Influenza-Impfung betrug:
69,4 (95 % CI: 51,4–93,6, p < 0,0001, Z = 27,7)
Beim Vergleich der COVID-19-Impfung mit allen anderen Impfstoffen zusammen blieb ebenfalls ein starkes Signal bestehen:
30,7 (95 % CI: 23,1–40,8, p < 0,0001, Z = 23,6)
Zum Vergleich: Regulierungsbehörden definieren ein Impfstoff-Sicherheitssignal bereits bei einer Disproportionalität von ≥2.
Diese Ergebnisse überschreiten diese Schwelle um mehr als eine Größenordnung, was auf eine ungewöhnlich starke Verbindung zwischen COVID-19-Impfung und gemeldeten Fällen von Polymyalgia rheumatica hinweist.
Die extrem hohen Z-Werte – 23 bis 27 Standardabweichungen über den erwarteten Werten – zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Signal zufällig entsteht, außerordentlich gering ist.
Klinische Fälle aus der Praxis
Neben der Datenbankanalyse beschreiben wir drei klinische Fälle, die in der medizinischen Praxis beobachtet wurden.
Fall 1
Ein zuvor gesunder 51-jähriger Arzt entwickelte schwere Polymyalgia rheumatica mit erhöhten Entzündungsmarkern und extrem hohen Spike-Antikörperwerten über 21.000 U/mL.
Fall 2
Ein 65-jähriger Mann entwickelte nach zwei Pfizer-COVID-19-Impfdosen starke Schmerzen in Schultern und Hüften. Er benötigte eine langfristige Steroidtherapie.
Fall 3
Ein 59-jähriger Arzt entwickelte zwei Wochen nach seiner zweiten Impfdosis Polymyalgia rheumatica und benötigte mehrjährige Behandlung, bevor eine Remission erreicht wurde.
Spike-Protein könnte autoimmune Entzündung auslösen
Wir schlagen vor, dass die Exposition gegenüber dem Spike-Protein autoimmune Prozesse auslösen könnte, die entzündliche Erkrankungen des Bewegungsapparats hervorrufen. Mögliche Mechanismen sind:
- Molekulare Mimikry zwischen Spike-Protein und menschlichem Gewebe
- Aktivierung von Toll-like-Rezeptoren (TLR7 und TLR9)
- Aktivierung der Th17-Immunantwort
- IL-6-getriebene Entzündungskaskaden
Diese Immunstörungen können zu Bursitis, Synovitis und systemischer Entzündung führen, die typisch für Polymyalgia rheumatica sind.
Keine harmlose Nebenwirkung
Polymyalgia rheumatica ist keine leichte Nebenwirkung. Patienten können erleben:
- starke Muskelschmerzen und Steifheit
- systemische Entzündungen
- chronische Müdigkeit
- langfristige Steroidabhängigkeit
- Rückfälle über mehrere Jahre
Da PMR hauptsächlich ältere Erwachsene betrifft, kann sie leicht dem Alter oder degenerativen Erkrankungen zugeschrieben werden, wodurch mögliche impfbedingte Auslöser übersehen werden könnten.
Unsere Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit erhöhter klinischer Aufmerksamkeit für Polymyalgia rheumatica nach COVID-19-Impfungen sowie weiterer Forschung zur direkten Erkennung von Spike-Protein und zur verbesserten Überwachung muskuloskelettaler Komplikationen.
Studien wie diese erfordern erheblichen Zeitaufwand, Datenanalyse und Zusammenarbeit. Die McCullough Foundation führt derzeit mehr Forschung zu Impfschäden durch als staatliche Behörden, obwohl diese Milliarden an Fördermitteln erhalten haben.


