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«Es braucht noch den einen oder anderen Stricker, Rimoldi oder Caimi»
Männerarzt Marco Caimi. Foto: zVg

«Es braucht noch den einen oder anderen Stricker, Rimoldi oder Caimi»

Kabarettist und Männerarzt Marco Caimi sieht den Widerstand geschwächt. «Transition News» sprach mit ihm über seine Erfahrungen als Arzt während der Coronakrise, die Kulturbranche, die «Freunde der Verfassung» und vieles mehr. Von Rafael Lutz

Marco Caimi kritisiert seit mehr als zwei Jahren unermüdlich die Corona-Politik der Regierung. Dabei nimmt er kein Blatt vor den Mund. Caimi weiss, wovon er spricht: Der wortgewaltige Basler ist nicht nur Video-Journalist und Kabarettist, sondern auch zugleich Männerarzt. In seiner Praxis hat er die Folgen der Corona-Krise hautnah miterlebt. Er sei ein «Frontschwein», sagt Caimi. Transition News hat den Kabarettisten in Basel zum Gespräch getroffen.

Transition News: In wenigen Tagen starten Sie Ihre Referatstour: «Die betrogene Gesellschaft: Ist nach der Pandemie vor der Pandemie?» Weshalb machen Sie die Referate? Worum geht es?

Marco Caimi: Durch meine Recherchen und meine Arbeit als Männerarzt habe ich genau gesehen, was in der Pandemie alles schiefgelaufen ist: bei der Prophylaxe, der Frühbehandlung wie auch der Behandlung der Covid-19-Erkrankung generell. Die Ärzte haben grosse Fehler begangen. Die Ärzteschaft hat sich während der «Pandemie» mitschuldig gemacht. Zu den grossen Gewinnern zählt die Pharmaindustrie, welche die Ärzteschaft und das Gesundheits