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Immer mehr US-Bundesstaaten stellen den Ausgang der Präsidentschaftswahlen infrage

Immer mehr US-Bundesstaaten stellen den Ausgang der Präsidentschaftswahlen infrage

Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen wurden vor über fünf Monaten abgehalten. Es scheint eine Ewigkeit her zu sein. Nun stellen immer mehr Staaten das Wahlergebnis infrage.

Viele Fragen sind noch unbeantwortet. Und mehrere wichtige Staaten kämpfen immer noch einen Rechtsstreit um die Nachzählung der Stimmen.

In Antrim County, Michigan, zum Beispiel, sind die Wahlbeamten misstrauisch gegenüber den berüchtigten Wahlcomputern von Dominion. Sie weigern sich, die Computer bei Wahlen einzusetzen, bevor sie nicht gründlich getestet und untersucht wurden.

Auch in Stark County im Bundesstaat Ohio will man die Wahlcomputer von Dominion nicht mehr nutzen. Ein Vorschlag zur Anschaffung von 1400 neuen Computern wurde dort abgelehnt.

Der Senat des Bundesstaates Arizona kündigte an, alle 2,1 Millionen Stimmzettel aus Maricopa County manuell nachzuzählen. Die Präsidentin des Senats, Karen Fann, setzt sich seit Ende Februar für eine Nachzählung ein, nachdem ein Richter zu Gunsten des Senats entschieden hatte. Ein Expertenteam wird die Wahlmaschinen eingehend untersuchen und alle Stimmzettel scannen.

Auch die politischen Entscheidungsträger in Wisconsin sind besorgt. Die Staatsversammlung von Wisconsin, das Unterhaus des Bundesstaates, hat eine Resolution verabschiedet, die eine umfassende Untersuchung der Präsidentschaftswahlen 2020 fordert.

In der Resolution heißt es, dass „die Integrität unseres Wahlprozesses durch Wahlhelfer kompromittiert wurde, die […] unsere Wahlgesetze nicht befolgt haben.