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Israel bereitet sich auf den „zweiten Booster“  vor (gesamt nun vier Impfungen)

Israel bereitet sich auf den „zweiten Booster“ vor (gesamt nun vier Impfungen)

Zweite Auffrischung: Nachdem in Israel weitere Fälle der Omicron-Variante entdeckt wurden, erwägt das Gesundheitsministerium eine zusätzliche Impfung.

Die israelischen Gesundheitsbehörden werden in dieser Woche mit den Beratungen über die Möglichkeit einer zweiten Auffrischungsimpfung für den Coronavirus-Impfstoff beginnen. Damit ist Israel das erste Land, das eine vierte Impfung mit dem Impfstoff von Pfizer-BioNTech in Betracht zieht.

Der beratende Ausschuss für Impfstoffe des Gesundheitsministeriums wird am Dienstag zusammentreten, um Pläne für eine Erweiterung der Impfkampagne um eine vierte Impfung zu erörtern.

Einem Bericht der israelischen Zeitung Israel Hayom vom Montagmorgen zufolge würde der in Erwägung gezogene Plan eine zweite Auffrischungsimpfung des COVID-Impfstoffs nur (zu Beginn sind es immer nur die Gefährdeten) für Personen vorsehen, die aufgrund ihres geschwächten Immunsystems ein hohes Risiko für das Coronavirus haben.

Darüber hinaus wird der beratende Impfausschuss auch über eine mögliche Ausweitung der kürzlich gestarteten Massenimpfkampagne für Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren beraten.

Insbesondere wird der Ausschuss über Pläne beraten, den Impfstoff Kindern in dieser Altersgruppe anzubieten, die sich nachweislich von dem Virus erholt haben oder die in einem serologischen Test positiv auf COVID-Antikörper getestet wurden.

Der Ausschuss wird auch prüfen, ob die zweite und dritte Impfung Kindern angeboten werden soll, die kurz nach der ersten Impfung neurologische Probleme hatten.

Die Beratungen finden statt, nachdem in Israel vier weitere Fälle der Omicron-Variante, die zuerst in Südafrika festgestellt wurde, gemeldet wurden. Insgesamt sind im jüdischen Staat 11 Fälle der Omicron-Variante bestätigt worden.

Es besteht ein hoher Verdacht auf weitere 24 Fälle der Omicron-Variante, und die Tests dieser Fälle sind noch im Gange.

Die vier neu identifizierten Fälle wurden mit einer Auffrischungsimpfung geimpft, wobei zwei von ihnen aus Frankreich, einer aus den USA und die vierte Person aus Südafrika zurückkehrten.