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Massenimpfkampagnen könnten zu einer katastrophalen Verschärfung der Covid-19-Pandemie führen.

Covid-19-Impfstoffe könnten weniger gut wirken als angenommen. Sie produzieren auch bei einigen Menschen Nebenwirkungen oder verursachen in selteneren Fällen den Tod. Diese Feststellungen sind mittlerweile weithin anerkannt. Es könnte aber schlimmer kommen: Die laufende Impfkampagne könnte die Zahl der Virus-Neuinfektionen mittel- und langfristig dramatisch in die Höhe treiben. Dafür würde ein Effekt sorgen, über den sich unverständlicherweise nur wenige Gedanken machen: die Immunevasion ― ein Vorgang, mit dem Viren dem menschlichen Immunsystem zum Beispiel durch Mutation ausweichen. Nicht nur würde der Impfstoff damit die beabsichtigte Wirkung verfehlen, er würde auch unser natürliches Immunsystem massiv schädigen. Der Belgier Geert Vanden Bossche ist ein promovierter Virologe und eine internationale Koryphäe mit 20-jähriger Berufserfahrung. Er war vormals bei der Gates-Stiftung und bei der globalen Impfallianz Gavi tätig. Am 2. März 2021 hielt er auf dem Internationalen Impfgipfel in Ohio einen Vortrag mit dem Titel „Warum sollten die aktuellen Covid-19-Impfstoffe nicht zur Massenimpfung während einer Pandemie verwendet werden?“

von Rubikons Weltredaktion

Da im Anschluss daran in den Medien kaum darüber berichtet wurde, veröffentlichte er seine Sichtweise am Folgetag auf Twitter beziehungsweise LinkedIn:

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„Ich bin EXTREM besorgt über die Auswirkungen, die die aktuellen Covid-19-Impfstoffe haben werden, wenn sie zunehmend in Massenimpfkampagnen zum Einsatz kommen, die in der Hochzeit einer Pandemie durchgeführt werden. Lesen Sie meine globale WARNUNG & wissenschaftlichen Belege:“

Die einleitenden Worte des veröffentlichten Foliensatzes seines Vortrags lauten wie folgt:

„Ich habe die Folien des Grundsatzvortrags (…) angehängt, den ich gestern auf dem Impfgipfel in Ohio gehalten habe. Bitte schauen Sie sie sich an. Die Quintessenz ist, dass ich nicht sehe, wie Massenimpfkampagnen nicht zu einer katastrophalen Verschärfung der Covid-19-Pandemie führen sollten. Jedoch scheint niemand das zu erkennen. Stattdessen konzentrieren sich Impfstoffhersteller, praktizierende Ärzte und Wissenschaftler nur auf die (positiven) kurzfristigen Ergebnisse und Auswirkungen auf individueller Ebene. Niemand scheint sich mit den Folgen und dem Risiko auf der Ebene der menschlichen Gesamtbevölkerung zu befassen — die sich nach meinem Verständnis recht bald manifestieren werden.

Warum macht sich angesichts der Tatsache, dass Covid-19 bereits der angeborenen Immunität der Menschen ausgewichen ist, was sich in mehreren neu auftauchenden, viel infektiöseren Virusvarianten widerspiegelt — höchstwahrscheinlich aufgrund der globalen Umsetzung von Maßnahmen zur Infektionsprävention — niemand Sorgen über „Immunevasion“? Der Einsatz von Impfstoffen in Form der laufenden Massenimpfkampagnen wird höchstwahrscheinlich die (adaptive) Immunevasion weiter verstärken, da keiner der aktuellen Impfstoffe die Replikation/Übertragung der viralen Varianten verhindern wird. Je mehr wir diese Impfstoffe inmitten einer Pandemie einsetzen, um Menschen zu immunisieren, desto infektiöser wird das Virus werden.

Mit zunehmender Infektiosität steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Viren gegen die Impfstoffe resistent werden. Das ist kein reines Expertenwissen, sondern ein Grundprinzip, das Studenten im ersten Impfstoffkurs gelehrt wird: Man sollte einen prophylaktischen Impfstoff nicht in Populationen einsetzen, die einem hohen Infektionsdruck ausgesetzt sind — und das ist heute mit Sicherheit der Fall, da derzeit mehrere hochinfektiöse Varianten in vielen Teilen der Welt zirkulieren. Um dem selektiven Immundruck durch die Impfstoff-Antikörper vollständig zu entgehen, muss Covid-19, ein sehr leicht mutierendes Virus, nur noch ein paar weitere Mutationen in seiner rezeptorbindenden Domäne hinzufügen …

Ich bin mehr als besorgt über die katastrophalen Auswirkungen, die dies auf unsere menschliche „Spezies“ hätte. Die Menschen würden nicht nur den durch den Impfstoff vermittelten Schutz verlieren, sondern auch ihre kostbare, variantenunspezifische (!), angeborene Immunität wäre ausgeschaltet. Das liegt daran, dass Impfantikörper besser als natürliche Antikörper an Covid-19 binden, selbst wenn ihre Affinität für die jeweilige Virusvariante relativ gering ist.

Ich habe alle zuständigen Gesundheits- und Aufsichtsbehörden alarmiert, einschließlich WHO, CDC, FDA und so weiter, und gebeten, meine Bedenken in Erwägung zu ziehen und augenblicklich in eine Diskussion über die katastrophalen Folgen einzutreten, die eine weitere Evasion von Covid-19 aus der Immunität hätte.

Mir ist natürlich bewusst, dass die gegenwärtigen Massenimpfkampagnen von einer Vielzahl verschiedener Parteien/Stakeholder energisch und weltweit vorangetrieben wird. Solange nicht erwiesen ist, dass ich falsch liege, kann dies jedoch keine Entschuldigung dafür sein, zu ignorieren, dass die Menschheit derzeit möglicherweise dabei ist, ein recht harmloses Virus in ein unkontrollierbares Monstrum zu verwandeln. Mir war es noch nie so ernst mit einer meiner Aussagen.“