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Neue Daten aus Großbritannien zeigen, das ein Viertel der angegebenen Toten nicht durch das Corona-Virus gestorben sind

Wie neue offizielle Zahlen belegen, ist fast ein Viertel aller Todesfälle durch Corona nicht an dem Virus gestorben. Die Zahlen des britischen Office for National Statistics (ONS) zeigen, dass 23 Prozent der Fälle Menschen betrafen, die „mit“ und nicht „wegen“ einer Infektion starben.

Obwohl diese Menschen positiv auf Corona getestet wurden, war das nicht die primäre Todesursache, schreibt die Zeitung Daily Telegraph.

Die von der britischen Regierung kommunizierten Sterblichkeitszahlen erscheinen viel schlimmer, als sie tatsächlich sind. So gab es zum Beispiel in Großbritannien seit Anfang April nicht mehr als 28 Todesfälle pro Tag, während die Regierung zeitweise von 60 Toten sprach.

Die Regierung stellt täglich ein Update zur Verfügung, das auf der Anzahl der an diesem Tag gemeldeten Todesfälle basiert. Das schließt manchmal Fälle ein, die Tage oder Wochen zuvor aufgetreten sind.

Die Universität Oxford hat außerdem errechnet, dass die Zahl der Corona-Patienten im Krankenhaus wahrscheinlich nur halb so hoch ist wie berichtet.

Trotzdem sind nirgendwo in Europa die Krankenhauseinweisungen und Sterberaten so niedrig wie in England. Umso größer ist die Bestürzung vieler Engländer darüber, dass Premierminister Boris Johnson ein rabenschwarzes Bild von der Zukunft zeichnet, in der sie noch lange Zeit weitreichende Maßnahmen zu erfüllen haben werden. Ist dies ein Vorbote dessen, was auf ganz Europa zukommt?