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Sputnik © Julija Syrjanowa

Russischer Ex-Präsident Medwedew: Apokalyptische Pandemieszenarien sind nicht eingetroffen

Der russische Ex-Präsident Dmitri Medwedew teilte mit, Russland habe während der Pandemie zeitnahe und flexible Maßnahmen getroffen. Ihm zufolge habe dies ermöglicht, katastrophale Folgen zu verhindern und Millionen von Menschenleben zu retten.

Apokalyptische Vorhersagen über die Folgen der COVID-19-Pandemie, die vor einem Jahr gemacht wurden, haben sich nicht bewahrheitet und das Leben normalisiert sich bereits wieder, erklärte der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew am Mittwoch.

Ihm zufolge hat das russische Rechtssystem den Stresstest der Coronavirus-Pandemie bestanden. Medwedew sagte, eine flexible Regulierung habe katastrophale Folgen vermieden und auch zur Unterstützung der Bürger und der Wirtschaft beigetragen.

Medwedew stellte fest, dass die Ausbreitung von COVID-19 „den üblichen Entwicklungsverlauf untergraben hatte“. Ihm zufolge beschleunigte der Kampf gegen die Pandemie nicht nur die Einführung von Technologien in das Leben der Menschen erheblich, sondern deckte auch Trends auf, die die Zukunft über Jahrzehnte prägen werden.

Zudem ist der Politiker der Ansicht, dass die COVID-19-Pandemie eine historische Chance bietet, um stärker zu werden. Der ehemalige Präsident Russlands sagte, dass die Menschen keine historische Chance verpassen sollten, gestärkt, vereint und inspiriert von den gemeinsamen Prinzipien und Zielen unserer Zivilisation aus der Quarantäne herauszukommen. Gleichzeitig stellte Medwedew fest, dass die internationalen Beziehungen auch im Zuge der Pandemie noch fragmentierter geworden seien: