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Um Weihnachten zu retten, ordnet Regierung Masken und Covid-Pässe für Kinder an und Impfpässe sind nach sieben Monate ungültig
Ein Lehrer und Schüler tragen Schutzmasken nach dem Ausbruch von Covid-19 in Nikosia, Zypern © REUTERS/Yiannis Kourtoglou

Um Weihnachten zu retten, ordnet Regierung Masken und Covid-Pässe für Kinder an und Impfpässe sind nach sieben Monate ungültig

Die Behörden in Zypern haben strenge neue Covid-19-Beschränkungen angekündigt, darunter obligatorische Vorsorgeuntersuchungen und Maskierung für Kinder ab sechs Jahren.

Als Reaktion auf den Anstieg der Fälle auf der Mittelmeerinsel haben die Gesundheitsbehörden ihre Pandemieprotokolle verschärft und sogar angekündigt, dass die Impfbescheinigung der Bürger, der so genannte SafePass, nächsten Monat ungültig wird, wenn die Impfung sieben Monate zurückliegt.

Viele, auch Kinder, müssen dann Auffrischungsimpfungen erhalten, um mit einem SafePass Zugang zu Innenbereichen wie Restaurants und Geschäften zu erhalten. Ungeimpfte Personen im Alter von 12 Jahren müssen geimpft werden, um Zugang zu Einkaufszentren, Restaurants, Theatern und anderen Innen- und Außenbereichen zu erhalten. Etwa 20 % der Bevölkerung Zyperns sind noch nicht geimpft.

Ab dem 29. November müssen sich Kinder zwischen sechs und 11 Jahren wöchentlich auf das Coronavirus untersuchen lassen. Masken werden ebenfalls obligatorisch sein. Selbsttest-Kits werden im Dezember für Einzelpersonen erhältlich sein, aber ungeimpfte Bürger müssen die Kosten selbst tragen.

Gesundheitsminister Michalis Hadjipantelas erklärte in einer Erklärung, die neuen Anordnungen seien erlassen worden, um „Weihnachten zu retten“.

„Nur durch Zusammenarbeit und individuelle Verantwortung können wir die Bedrohung durch dieses Virus überwinden und Weihnachten ohne zusätzliche Maßnahmen retten“, sagte er.