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Viktor Orbán: „Migration muss gestoppt werden“
Omar Marques via Getty Images

Viktor Orbán: „Migration muss gestoppt werden“

Ungarischer Regierungschef warnt, dass der islamische Zustrom Europas kulturelles Erbe beschädigt.

Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sagte auf einem Forum führender Politiker in Slowenien, dass die „Migration gestoppt werden muss“, um das kulturelle Erbe Europas zu erhalten.

Bei einem Rundtischgespräch im Rahmen des Internationalen Strategieforums (BSF) in Bled erklärte Orbán, dass die Massenmigration aus muslimischen Ländern keine vernünftige Lösung für den demografischen Rückgang des Kontinents sei.

„Wir brauchen keine Außenseiter, denn sie verändern die Zusammensetzung der europäischen Gesellschaften, das kulturelle Bild Europas, das christliche, familienbasierte System“, sagte Orbán und wies darauf hin, dass die überwältigende Mehrheit der Migranten Muslime seien.

Orbán wies darauf hin, dass die Massenmigration zu sozialen Verwerfungen, steigender Kriminalität und Terrorismus führe, und erklärte unmissverständlich: „Die Migration muss gestoppt werden.“

Orbán möchte, dass die Europäische Union den souveränen Staaten mehr Macht zurückgibt, um ihre eigenen Grenzen zu kontrollieren, und argumentiert, dass ein föderalistischer Ansatz das Problem verschärfen würde.

Wie wir bereits früher hervorgehoben haben, hat Ungarn im Rahmen seiner Bemühungen, die Abhängigkeit von der Migration zu verringern, 2019 eine Politik verabschiedet, die Ehepaaren ein Darlehen von 30.600 Euro gewährt, das nach der Geburt von drei Kindern vollständig erlassen wird.

Orbán hat wiederholt davor gewarnt, dass der Rückgang der einheimischen Bevölkerung in Europa eine „Krankheit“ sei und dass der Bevölkerungsaustausch durch Massenmigration „demografischen Selbstmord“ bedeute.

Der ungarische Regierungschef sagte auf dem Forum auch, dass die Übernahme Afghanistans durch die Taliban bedeute, dass eine weitere Massenmigrationskrise bevorstehe.

Wie wir bereits berichteten, warnte ein Spitzendiplomat in Kabul, dass „nicht einmal Panzer“ eine potenziell große Welle afghanischer Flüchtlinge auf dem Weg zum Kontinent aufhalten können.

Ein Bericht des Zentrums für strategische und internationale Studien warnte außerdem, dass die afghanische Flüchtlingskrise 2021 im Vergleich zur Flüchtlingskrise 2015 wie ein „geopolitischer Spaziergang“ aussehen könnte.