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Israel will ungeimpfte Menschen von ihrer Arbeit ausschließen
REUTERS/Amir Cohen

Israel will ungeimpfte Menschen von ihrer Arbeit ausschließen

Israels Gesundheitsminister hat bestätigt, dass Israel plant, ungeimpfte Menschen von der Arbeit in bestimmten Jobs auszuschließen, konnte aber nicht näher darauf eingehen, welche das sein könnten, und fügte hinzu, dass jeder, der beim Fälschen von Impfzertifikaten erwischt wird, ins Gefängnis kommt.

„Es wird bald Jobs geben, bei denen die Arbeiter entweder geimpft werden oder sich alle 48 Stunden einem Covid-19-Test unterziehen müssen, um arbeiten zu können“, sagte Gesundheitsminister Yuli Edelstein am Donnerstag.

Umgeben von hochrangigen Beamten des Gesundheitsministeriums führte Edelstein nicht näher aus, von welchen Jobs die Menschen ausgeschlossen sein werden, aber er forderte jeden auf, sich impfen zu lassen, um zu helfen, das Leben wieder „fast normal“ zu machen.

„[Die] Geimpften und die Menschen, die das Virus hatten, werden ab Sonntag in der Lage sein, in Fitnessstudios, Konzerte, Hotels und Synagogen zu gehen“, erklärte der Minister, als er die Auswirkungen des israelischen Systems des „grünen Passes“ diskutierte, der am 21. Februar in Kraft tritt.

Der Pass, der all jenen gewährt wird, die sich geimpft haben und jenen, die sich von Covid-19 erholen, wird es vielen Israelis ermöglichen, von einer Lockerung der Covid-19-Beschränkungen zu profitieren, die ebenfalls am Sonntag in Kraft tritt.

Edelstein sagte, dass die Behörden bereits eine Reihe von gefälschten Impfdokumenten beschlagnahmt haben und warnte, dass jeder, der beim Fälschen von Impfzertifikaten erwischt wird, ins Gefängnis muss.

Israel ist weltweit führend bei den Impfungen, mit fast sieben Millionen verabreichten Impfungen – das entspricht 79 Dosen pro 100 Menschen. Das Land hat auch sinkende Coivd-19-Todesfälle zu verzeichnen und meldete null Todesfälle bei einer Beobachtung von 523.000 Menschen, die vollständig geimpft waren.