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Petition bei der EU eingereicht danach  wurden 1500 Mediziner zum Schweigen gebracht
Ivan Radic CC BY 2.0

Petition bei der EU eingereicht danach wurden 1500 Mediziner zum Schweigen gebracht

Das Doctors Covid Kollektiv, mit 1572 Fachärzten als Mitgliedern, wurde von LinkedIn entfernt. Die Organisation steht vielen Maßnahmen von Covid kritisch gegenüber. So spricht sich das Ärztekollektiv gegen eine generelle Maskenpflicht aus und hält die Massenimpfung der Bevölkerung gegen Covid-19 für unverantwortlich und unnötig. Die Gruppe findet auch Massentests in der Bevölkerung inakzeptabel.

„Es gibt eine Angstpandemie rund um Corona. Die nachteiligen Auswirkungen von Corona-Maßnahmen auf unsere psychische Gesundheit, wie weniger soziale Kontakte, weniger Bewegung und die Entwicklung finanzieller Probleme, sind so groß, dass sie in keinem Verhältnis zu ihrem Zweck stehen. Angst ohne Perspektive beeinträchtigt Gesundheit und Unterstützung“, schreibt das Kollektiv.

Grund: Petition gegen überzogene Maßnahmen

Präsidentin Evelien Peeters, die als Internistin und Endokrinologin arbeitet, schreibt in einer Reaktion auf LinkedIn: „Das Doctors Covid Collective wurde gerade von LinkedIn geworfen! Der Grund dafür ist die Petition, die wir zusammen mit Recovery NL beim Europäischen Parlament eingereicht haben. Die gleiche Petition wurde aus mehreren europäischen Ländern eingereicht. Auch der Beitrag von Herstel-NL über diese Petition wurde soeben gelöscht. Was kann der Grund dafür sein, dass so etwas passiert?“

„Wie frei sollte die Meinungsfreiheit sein? Was finden Sie in Bezug auf Zensur akzeptabel?“, fragt sie.

In der Petition warnen die Organisationen das Europäische Parlament vor übertriebenen Gesundheitsmaßnahmen der EU-Regierungen. Sie wenden sich an das Europäische Parlament, dass Sperrungen, Kürzungen und andere nachfolgende Einschränkungen nicht mehr verhältnismäßig, gerechtfertigt oder evidenzbasiert sind.

Inzwischen häufen sich die empörten Reaktionen. „Das kann doch nicht mehr so weitergehen“, schreibt die Kolumnistin Marianne Zwagerman. Programmmacher Flavio Pasquino fügt hinzu: „Eine respektable Partei, die über 1500 Mediziner vertritt, wird zum Schweigen gebracht!

Die Psychiaterin Monique de Veth-Konings antwortet: „Andere Informationen zu teilen, kritisch zu sein, ist etwas, das in den Niederlanden offenbar nicht mehr möglich ist. Man kann wirklich von Zensur sprechen.“